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Dienstag, 23. Juni 2015
Sommer 2015
einsteiger, 12:59h
Ich bin in der Planung für den Sommer 2015. Schön, dass ich genügend Urlaub habe, sodass ich sicher ausgiebig zum Segeln kommen werde. Nach dem Fittmachen des Bootes geht es dann über Dänemark, den Westschären, Südnorwegen in den Atlantik raus zu den Orkney Inseln. Von dort dann durch die inneren Hebriden, der Westküste Schottlands entlang, vielleicht mit einem Abstecher nach Irland gegen Süden in Richtung bristol Channel (siehe Karte). Das ganze ist natürlich wie immer von Wind und Wetter (und vielleicht auch von Pannen) abhängig.
Bei Gelegenheit werde ich hier wieder kleine Berichte schreiben und das eine oder andere Foto hinzufügen.

Bei Gelegenheit werde ich hier wieder kleine Berichte schreiben und das eine oder andere Foto hinzufügen.

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Sonntag, 24. August 2014
Hoch und trocken
einsteiger, 19:31h
Fast eine Woche war ich (und mit mir wohl ein Dutzend andere Segler) hier in Lubmin eingeweht. Jeden Tag wurden westliche Winde mit 5 - 6 Bf mit Böen bis 8 Bf, dazu bis zu 2 m Wellen vorausgesagt. Wahrlich nicht die Vorstellung von Urlaubssegeln. So blieb ich im Hafen und wartete, bis das Wetter besser wird. Aber mit jedem Tag hatte ich weniger Lust, noch ein paar Wochen weiter zu segeln und so entschied ich mich, das Boot über Winter hier zu lassen.

Nun ist es an Land gestellt und kommt nächstens in die Halle. Es sind noch ein paar Arbeiten zu machen, das Boot wirklich winterfest zumachen und dann geht es nach Hause.

Nun ist es an Land gestellt und kommt nächstens in die Halle. Es sind noch ein paar Arbeiten zu machen, das Boot wirklich winterfest zumachen und dann geht es nach Hause.
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Mittwoch, 20. August 2014
Bornholm - Rügen
einsteiger, 22:22h
Ein günstiges Wetterfenster ist angesagt. Zuerst soll der Wind zwar noch aus Südwesten kommen aber meine erste Teilstrecke führt gegen Süden, also nicht schlecht zu Segeln. Anfangs der Nacht soll der Wind sogar aus Südosten kommen - was zum Segeln gut ist, auch wenn der Wind nicht stark sein wird. Gegen morgen dann Westwind, langsam ein bisschen süddrehend. Auch das, wenn ich den Kurs wärend der Nacht entsprechend vorausdenkend wähle, gut zu machen. Ich plante also, im Verlaufe des Nachmittages zu starten. Soweit die Vorhersage.
Die Ralität: Bereits nach dem Mittag dreht der Wind gegen Süd, also für die erste Teilstrecke gegenan. Darum breche ich auch früher auf als geplant, da ich mehr Zeit einrechnen muss. Kaum habe ich Dueodde, das Südostkap gerundet und könnte nun vom Südwind profitieren, schläft er ein. Also unter Motor weiter.

Noch vor Anbruch der Nacht kommt Wind aus Südost auf und wird schnell stärker. Ich komme gut voran und juble, wie ich bereits eine Ankunft in Sassnitz (Rügen) im Morgengrauen berechne. Aber zu früh gefreut. Zuerst gab es nur einige Blitze und Wetterleuchten voraus, bald wird aber der Himmel regelmässig taghell erleuchtet. Ich glaubte die Blitze zwar weit weg, bremste meine Fahrt trotzdem, denn ich fuhr genau auf das Gewitter zu. Es war nix zumachen: bald schon war ich mitten drinn und fuhr auf dem Wasser sozusagen einen 12 Meter hohen Blitzableiter spazieren. Ein sehr mullmiges Gefühl. OK, die Blitze waren bald weg aber nun begann es zu regnen (teilweise schüttete es wie aus Kübeln) und ein ständig wechselnder Wind machte das Segeln nicht einfach. Gegen Morgen dann hörte es auf und nun blies ein konstanter und starker Wind aus West bis Südwest, etwa daher, wo ich hin wollte. So dauert es schlussendlich bis Nachmittags um vier, dass ich Sassnitz erreichte, durch die beachtlichen Wellen zienlich durchgeschüttelt.
Die Ralität: Bereits nach dem Mittag dreht der Wind gegen Süd, also für die erste Teilstrecke gegenan. Darum breche ich auch früher auf als geplant, da ich mehr Zeit einrechnen muss. Kaum habe ich Dueodde, das Südostkap gerundet und könnte nun vom Südwind profitieren, schläft er ein. Also unter Motor weiter.

Noch vor Anbruch der Nacht kommt Wind aus Südost auf und wird schnell stärker. Ich komme gut voran und juble, wie ich bereits eine Ankunft in Sassnitz (Rügen) im Morgengrauen berechne. Aber zu früh gefreut. Zuerst gab es nur einige Blitze und Wetterleuchten voraus, bald wird aber der Himmel regelmässig taghell erleuchtet. Ich glaubte die Blitze zwar weit weg, bremste meine Fahrt trotzdem, denn ich fuhr genau auf das Gewitter zu. Es war nix zumachen: bald schon war ich mitten drinn und fuhr auf dem Wasser sozusagen einen 12 Meter hohen Blitzableiter spazieren. Ein sehr mullmiges Gefühl. OK, die Blitze waren bald weg aber nun begann es zu regnen (teilweise schüttete es wie aus Kübeln) und ein ständig wechselnder Wind machte das Segeln nicht einfach. Gegen Morgen dann hörte es auf und nun blies ein konstanter und starker Wind aus West bis Südwest, etwa daher, wo ich hin wollte. So dauert es schlussendlich bis Nachmittags um vier, dass ich Sassnitz erreichte, durch die beachtlichen Wellen zienlich durchgeschüttelt.
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Bornholm
einsteiger, 22:08h
So bin ich also doch noch auf Bornholm gelandet. Ich fahre die Ostküste runter (hier ein Bild von Allinge) und mache Halt in Tejn und Naxo.

Ich liebe Inseln. Sie haben eine eigene Atmosphäre und mir scheint, die Insulaner einen speziellen Bezug zu ihrer Insel. Das macht vermutlich auch die spezielle Verkehrssituation aus. Die Insel ist durch ihre Küstenlinie auf natürliche Weise klar begrenzt und man muss einigen Aufwand leisten, um die Insel zu verlassen. Man kann nicht einfach auf die Autobahn und dann mal Gas geben, wie zum Beispiel von Zürich aus in die Innerschweiz.
Bornholm scheint mir typisch dänisch, mit seinen Häusern, Dörfern und den Leuten, aber trotzdem auch speziell.
Allerdings bleibt mir nicht viel Zeit, die Insel zu erkunden. Die Wetterlage führt zu einem konstanten Wind aus südwest, und meine Reise geht genau dahin weiter, also gegen den Wind. Ich muss also ein günstiges Wetterfenster für wie Weiterreise abpassen.

Ich liebe Inseln. Sie haben eine eigene Atmosphäre und mir scheint, die Insulaner einen speziellen Bezug zu ihrer Insel. Das macht vermutlich auch die spezielle Verkehrssituation aus. Die Insel ist durch ihre Küstenlinie auf natürliche Weise klar begrenzt und man muss einigen Aufwand leisten, um die Insel zu verlassen. Man kann nicht einfach auf die Autobahn und dann mal Gas geben, wie zum Beispiel von Zürich aus in die Innerschweiz.
Bornholm scheint mir typisch dänisch, mit seinen Häusern, Dörfern und den Leuten, aber trotzdem auch speziell.
Allerdings bleibt mir nicht viel Zeit, die Insel zu erkunden. Die Wetterlage führt zu einem konstanten Wind aus südwest, und meine Reise geht genau dahin weiter, also gegen den Wind. Ich muss also ein günstiges Wetterfenster für wie Weiterreise abpassen.
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Freitag, 15. August 2014
Plan B (B wie Bornholn)
einsteiger, 12:44h
Das liebe Wetter!
In den nächsten Tag ist dauernd Wind aus Süd-West angesagt, etwa die Richtung, in die es für mich geht. Dann muss ich halt in kleinen Etappen die Küste entlang tingeln. Gestern wollte ich von Simrishamn nach Koseberga. Zurst geht es Richtung Süd, dann um ein Kap rum Richtung West, also beides hart am Wind. Anstrengend aber machbar.
Allerding hat sich bereits auf dem Weg Richtung Süd gezeigt, bei dem böigen Wind und den entsprechenden Wellen kann ich nicht so hart an den Wind wie gewünscht, das heisst aufkreuzen.
Also Plan B: rüber nach Bornholm. Die Überfahrt mit Halbwind ist aber nicht ohne. Zwischen Bornholm und dem Festland gibt es bei Nordost - oder Südwestwind ziemlich Wellen.
Nun bin ich also doch noch in Bornholm gelandet (Siehe "Bornholm nicht erreicht"). Wie es weiter geht, hängt stark vom Wind ab. In den nächsten Tagen ist Südwestwind angesagt, wäre also nach Rügen genau gegenan!
In den nächsten Tag ist dauernd Wind aus Süd-West angesagt, etwa die Richtung, in die es für mich geht. Dann muss ich halt in kleinen Etappen die Küste entlang tingeln. Gestern wollte ich von Simrishamn nach Koseberga. Zurst geht es Richtung Süd, dann um ein Kap rum Richtung West, also beides hart am Wind. Anstrengend aber machbar.
Allerding hat sich bereits auf dem Weg Richtung Süd gezeigt, bei dem böigen Wind und den entsprechenden Wellen kann ich nicht so hart an den Wind wie gewünscht, das heisst aufkreuzen.
Also Plan B: rüber nach Bornholm. Die Überfahrt mit Halbwind ist aber nicht ohne. Zwischen Bornholm und dem Festland gibt es bei Nordost - oder Südwestwind ziemlich Wellen.
Nun bin ich also doch noch in Bornholm gelandet (Siehe "Bornholm nicht erreicht"). Wie es weiter geht, hängt stark vom Wind ab. In den nächsten Tagen ist Südwestwind angesagt, wäre also nach Rügen genau gegenan!
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Sonntag, 10. August 2014
Schärengebiet Ostschweden
einsteiger, 19:01h
Schärengebiet
Die Norweger haben die Fjorde, die Schweden die Schären. Beide Landschaften sind durch die Gletscher während der letzten Eiszeit entstanden. Die Schären bestehen aus unzähligen kleinen Inseln und Buchten. Teilweise bestehen sie nur aus blankgescheuerten Felsen, andere sind dank einer dünnen Humusschicht bewachsen.

Es ist wunderschön, in mitten dieser Natur zu segeln, nur vom Gekreische von Vögeln und dem Plätschern des Wassers begleitet.

Die Navigation ist nicht einfach. Einerseits ist es ein wahres Labyrinth, andererseits sind Wege mangels Tiefe oder durch knapp unter der Wasseroberfläche liegenden Steine nicht passierbar.

In diesem Gebiet braucht es häufig nur einen Schwimmsteg und schon ergibt sich einen sicheren Naturhafen.

Die Norweger haben die Fjorde, die Schweden die Schären. Beide Landschaften sind durch die Gletscher während der letzten Eiszeit entstanden. Die Schären bestehen aus unzähligen kleinen Inseln und Buchten. Teilweise bestehen sie nur aus blankgescheuerten Felsen, andere sind dank einer dünnen Humusschicht bewachsen.

Es ist wunderschön, in mitten dieser Natur zu segeln, nur vom Gekreische von Vögeln und dem Plätschern des Wassers begleitet.

Die Navigation ist nicht einfach. Einerseits ist es ein wahres Labyrinth, andererseits sind Wege mangels Tiefe oder durch knapp unter der Wasseroberfläche liegenden Steine nicht passierbar.

In diesem Gebiet braucht es häufig nur einen Schwimmsteg und schon ergibt sich einen sicheren Naturhafen.

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