Mittwoch, 20. August 2014
Bornholm - Rügen
einsteiger, 22:22h
Ein günstiges Wetterfenster ist angesagt. Zuerst soll der Wind zwar noch aus Südwesten kommen aber meine erste Teilstrecke führt gegen Süden, also nicht schlecht zu Segeln. Anfangs der Nacht soll der Wind sogar aus Südosten kommen - was zum Segeln gut ist, auch wenn der Wind nicht stark sein wird. Gegen morgen dann Westwind, langsam ein bisschen süddrehend. Auch das, wenn ich den Kurs wärend der Nacht entsprechend vorausdenkend wähle, gut zu machen. Ich plante also, im Verlaufe des Nachmittages zu starten. Soweit die Vorhersage.
Die Ralität: Bereits nach dem Mittag dreht der Wind gegen Süd, also für die erste Teilstrecke gegenan. Darum breche ich auch früher auf als geplant, da ich mehr Zeit einrechnen muss. Kaum habe ich Dueodde, das Südostkap gerundet und könnte nun vom Südwind profitieren, schläft er ein. Also unter Motor weiter.

Noch vor Anbruch der Nacht kommt Wind aus Südost auf und wird schnell stärker. Ich komme gut voran und juble, wie ich bereits eine Ankunft in Sassnitz (Rügen) im Morgengrauen berechne. Aber zu früh gefreut. Zuerst gab es nur einige Blitze und Wetterleuchten voraus, bald wird aber der Himmel regelmässig taghell erleuchtet. Ich glaubte die Blitze zwar weit weg, bremste meine Fahrt trotzdem, denn ich fuhr genau auf das Gewitter zu. Es war nix zumachen: bald schon war ich mitten drinn und fuhr auf dem Wasser sozusagen einen 12 Meter hohen Blitzableiter spazieren. Ein sehr mullmiges Gefühl. OK, die Blitze waren bald weg aber nun begann es zu regnen (teilweise schüttete es wie aus Kübeln) und ein ständig wechselnder Wind machte das Segeln nicht einfach. Gegen Morgen dann hörte es auf und nun blies ein konstanter und starker Wind aus West bis Südwest, etwa daher, wo ich hin wollte. So dauert es schlussendlich bis Nachmittags um vier, dass ich Sassnitz erreichte, durch die beachtlichen Wellen zienlich durchgeschüttelt.
Die Ralität: Bereits nach dem Mittag dreht der Wind gegen Süd, also für die erste Teilstrecke gegenan. Darum breche ich auch früher auf als geplant, da ich mehr Zeit einrechnen muss. Kaum habe ich Dueodde, das Südostkap gerundet und könnte nun vom Südwind profitieren, schläft er ein. Also unter Motor weiter.

Noch vor Anbruch der Nacht kommt Wind aus Südost auf und wird schnell stärker. Ich komme gut voran und juble, wie ich bereits eine Ankunft in Sassnitz (Rügen) im Morgengrauen berechne. Aber zu früh gefreut. Zuerst gab es nur einige Blitze und Wetterleuchten voraus, bald wird aber der Himmel regelmässig taghell erleuchtet. Ich glaubte die Blitze zwar weit weg, bremste meine Fahrt trotzdem, denn ich fuhr genau auf das Gewitter zu. Es war nix zumachen: bald schon war ich mitten drinn und fuhr auf dem Wasser sozusagen einen 12 Meter hohen Blitzableiter spazieren. Ein sehr mullmiges Gefühl. OK, die Blitze waren bald weg aber nun begann es zu regnen (teilweise schüttete es wie aus Kübeln) und ein ständig wechselnder Wind machte das Segeln nicht einfach. Gegen Morgen dann hörte es auf und nun blies ein konstanter und starker Wind aus West bis Südwest, etwa daher, wo ich hin wollte. So dauert es schlussendlich bis Nachmittags um vier, dass ich Sassnitz erreichte, durch die beachtlichen Wellen zienlich durchgeschüttelt.
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