Freitag, 28. August 2015
22. Juli: Dragør

Die Dänen lieben es hyggelig, ausgesprochen hügelig (oder so ähnlich), was gemütlich, nett bedeutet. Viele Häuser sind auch eher älteren Datums und werden gehegt und gepflegt. Gut zu sehen im Dorfkern von Dragør, südlich von Kopenhagen.

Dragør, südlich von Kopenhagen

Dies würden die Dänen dann eben als hyggelig bezeichnen. Häufig trifft man auch reetgedeckte Häuser, manchmal mit Ziegel darunter, häufig ober ganz ursprünglich, wie die Häuser hier wohl seit hunderten von Jahren gebaut wurden.

Reetdächer in Dragør

Als ich dann aber im Hafen dieses Haus sah, fand ich es selbst für dänische Verhältnisse sehr bescheiden.

Pechhaus, Dragør

Eine Tafel klärte dann auf: das ist eine Pechküche. Früher, als die Boote noch alle aus Holz gebaut waren, besass jeder Hafen eine solche Pechküche, wo, wie der Name vermuten lässt Pech gekocht wurde, das zum Abdichten der Holzritzen diente. Heute werden natürlich einfacher zu handhabende synthetische Produkte verwendet.

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